Manche Abende beginnen gut – und werden dann mit jedem Schritt besser. „Zu Tisch im Weingarten 2.0“ war genau so ein Abend: erst gemeinsam losgehen, ankommen zwischen Reben, ein Glas Sprudel in die Hand – und dann dieses Gefühl, dass heute etwas Besonderes passiert.
Heuer sind wir bewusst in den Weingarten von Leo Uibel gegangen und haben das Format als Wine & Dine Edition weitergedreht. Wir sind immer für Überraschungen gut – und genau das wollten wir auch diesmal zeigen: Wein, Essen, Landschaft und Stimmung als ein Erlebnis, das man nicht in vier Wänden nachbauen kann.
Gemeinsam hinwandern, gemeinsam ankommen
Wir haben den Abend mit einer kleinen Weinwanderung gestartet. Nicht, weil es „Programm“ sein muss – sondern weil’s genau das ist, worum es geht: raus aus dem Alltag, rein in die Weingartenruhe. Die Gespräche werden leichter, der Kopf wird frei, und sobald man zwischen den Reben steht, ist klar: Heute lässt man sich treiben.
Oben angekommen haben wir euch mit Sprudel willkommen geheißen – als Startschuss für einen Abend, der sich nicht an Uhrzeiten hält, sondern an Genuss.
Roland Huber am Smoker: purer Geschmack ohne Show
Kulinarisch war das heuer eine echte Ansage: Roland Huber, 3-Hauben- und Sternekoch vom Esslokal in Hadersdorf, hat den Weingarten zur Bühne gemacht – ohne Bühne zu brauchen.
Was da aus dem Smoker kam, war kein „Event-Food“, sondern purer Geschmack:
- Gemüse aus dem Garten
- Wild aus der Region
- klare Aromen, ehrliche Produkte, perfekte Garung
Genau diese Art von Küche passt für mich zu dem, was wir mit unseren Weinen machen: weniger Schnickschnack, mehr Substanz.
Low Intervention trifft Weingartenküche
Wir wollten den Abend nicht nur begleiten, sondern richtig abrunden: mit den besten Low-Intervention-Weinen von Weingut Martin Obenaus und Weinhof Uibel.
Für mich sind solche Abende immer ein Härtetest – im besten Sinn. Wenn Wein im Weingarten, im Wind, in der Abendkühle und zum Essen funktioniert, dann ist er genau dort, wo er hingehört. Und ich liebe diesen Moment, wenn am Tisch plötzlich Stille wird, weil alle kurz nur kosten – und dann dieses Lächeln kommt.
Und weil’s danach erst richtig losgeht …
Die Besucher:innen vom letzten Jahr wussten es schon: Nach dem Dinner geht der Abend erst so richtig los.
Genau das ist das Schöne an „Zu Tisch im Weingarten“: Es ist nicht „Essen fertig, heimfahren“, sondern ein langsames Ausklingen, ein Weiterreden, ein Noch-ein-Glas, ein „Was war dein Favorit?“ – und irgendwann merkt man: So sollte Sommer schmecken.
Danke – und wir sehen uns wieder
Danke an alle, die dabei waren, an Leo Uibel fürs Gastgeber-Sein, an Roland Huber fürs Kochen auf höchstem Niveau – und an euch für die Stimmung, die man nicht planen kann.
Wir nehmen aus diesem Abend genau das mit, was wir lieben: Gemeinschaft, Qualität, Natur – und Wein dort, wo er entsteht.
































