Alte Reben, freie Hand.
Der Unchained Weiß vereint drei Protagonisten aus 35 bis 50 Jahre alten, biologisch bewirtschafteten Weingärten auf Lössboden: je 40 % Grüner Veltliner und Weißburgunder, dazu 20 % Riesling. Alte Rebstöcke wurzeln tief – sie bringen Konzentration und Ruhe in den Wein, die junge Anlagen nicht liefern können. Als Cuvée der Jahrgänge 2022 und 2023 steht er zudem über dem einzelnen Jahr: Hier zählt die Handschrift, nicht der Jahrgang.
Im Keller: Zeit statt Technik.
Drei bis vierzehn Tage bleibt der Most auf der Maische – deutlich länger als bei klassischem Weißwein. Die Schalen geben dabei nicht nur Aroma ab, sondern auch feines Tannin: jene Struktur, die den Unchained Weiß von glattpolierten Weißweinen unterscheidet. Vergoren wird spontan in 500-Liter-Eichenfässern, ausgebaut im großen Holzfass, abgefüllt unfiltriert. Denn die Klarheit dieses Weins liegt in seinem Charakter, nicht im Aussehen.
Im Glas: Frucht, Struktur, Länge.
Mit 12 % Alkohol, 6,3 g/l Säure und nur 1,2 g/l Restzucker ist der Unchained Weiß knochentrocken und straff gebaut. Frucht, Säure und leichtes Tannin greifen ineinander – ein Wein, der nach anständigem Essen verlangt und mit jedem Schluck mehr erzählt. Bei 10–14 °C serviert entfaltet er sich am besten, und wer Flaschen weglegt, wird belohnt: Das Trinkfenster reicht bis 2032.
Bio-zertifiziert. Maischevergoren. Unfiltriert. Unchained.
Jetzt bestellen – Weine wie dieser entstehen nicht in Serie.
Passt perfekt zu: Der Unchained Weiß ist ein geborener Speisenwein – sein feines Tannin und die straffe Säure verkraften auch kräftige Gerichte, an denen leichtere Weißweine scheitern:
Geflügel & helles Fleisch: Brathendl mit knuspriger Haut, Kalbsbraten oder Schweinefilet – das Tannin greift ins Bratenaroma.
Kräftiger Fisch: Gebratener Zander, gegrillter Wels oder Lachs – hier braucht es genau diese Struktur.
Herbstküche: Pilzgerichte, Kürbisrisotto, Wurzelgemüse aus dem Ofen – die erdigen Aromen finden im maischevergorenen Stil ihren Partner.
Asiatisch & würzig: Ente süß-sauer, Ramen, marokkanische Tajine – die Phenolik verträgt Würze und Umami besser als jeder Leichtwein.
Gereifter Käse: Bergkäse, Comté oder gereifter Ziegenkäse – ein Duett auf Augenhöhe.
Tipp: Der Wein ist unfiltriert – ein feiner natürlicher Trub ist Absicht und Qualitätsmerkmal. Wer es klarer mag, stellt die Flasche einen Tag vorher aufrecht.




